Neues aus der Welt der Sicherheit ....


Sehr geehrter Leser,

lieber Kunde und verehrter Interessent,

 

zum 1. Januar wurde der Vertrieb von  Mehrgeräteanschlüssen, Standardanschlüssen und DSL  sowie DSL Business 1000, 2000, 6000 und 16.000 eingestellt. Die Anschlüsse können nur noch in Einzelfällen und mit stichhaltiger Begründung bestellt werden. Jede Bestellung muss vom Regionalleiter freigegeben werden, sofern ISDN am gewünschten Standort noch technisch möglich ist.

Bis Ende des Jahres 2016 werden die ersten 50 Städte (53 Ortsnetze) komplett auf IP umgestellt. Es handelt sich um Großstädte in den „alten Bundesländern“, in denen bereits in der Vorwendezeit mit der Einführung von ISDN begonnen wurde. Kunden in den betroffenen Städten müssen umstellen oder erhalten eine Kündigung ihrer Alt-Anschlüsse.

 

Auf der CeBIT wird dann der IP-basierte Anlagenanschluss präsentiert und das Angebot an IP-Anschlüssen bei der Telekom vervollständigt. Die Markteinführung der Anschlüsse wird für Ende Mai erwartet. Die Anschlüsse sind bereits im Kundentest, aber die Telekom gibt den Anlagenherstellern ausreichend Zeit, um evtl. benötigte Firmware-Updates bereitzustellen und eine reibungslose Markteinführung zu ermöglichen. Bitte nutzen Sie die Zeit für eine rechtzeitige Umstellung.

 

Wir bieten Ihnen mit neuer Hardware, unseren Dienstleistungen das Rundum-Sorglos-Paket aus einer Hand.

 

Und profitieren Sie von unseren attraktiven Preisen und Informationen aus erster Hand.

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Erste Falschalarme durch Haushaltsroboter

Durch den vermehrten Einsatz von Saug- und Putzrobotern im privaten sowie gewerblichen Bereich ist es in der letzten Zeit wiederholt zu Falschauslösungen von Einbruchmeldesystemen gekommen. Automatische Putzroboter lösen die in den Raum befindlichen Bewegungsmelder aus. Da wir den Einsatz von sogenannten "Petmeldern" ablehnen, welche Kleinere Haustiere angeblich ausblenden damit diese im scharfgeschalteten Überwachungsbereich verbleiben können. Was bei bestimmten Tierarten funktioniert, aber zu Lasten der Überwachungsempfindlichkeit geht und bei Katzen, Vögeln und anderen aktiven Tieren nicht funktioniert. So lehnen wir unsererseits auch der Einsatz von Robotern im scharfen Bereichen ab. Da hilft nur den Stecker ziehen oder es die gute altbewährte Raumpflegerin machen zu lassen. 


Niederspannungsrichtlinien

Die Niederspannungsrichtlinien (Richtlinie 2006/95/EG) ist eine europaweite Regelung zur Umsetzung der Installationssicherheit bei elektrischen Geräten. Da nur sehr wenige Errichter in der Lage sind alle Vorschriften zu kennen hier ein kurzer Abriss der länderspezifischen Umsetzungen:

  • England (UK): In England ist alles erlaubt, bis auf die Dinge, die explizit verboten sind.
  • Deutschland: In Deutschland ist alles verboten, bis auf die Dinge, die explizit erlaubt sind
  • Ehemalige DDR: In der DDR war fallweise alles verboten, selbst wenn es explizit erlaubt war
  • Italien: In Italien ist vieles verboten und trotzdem alles erlaubt
  • Griechenland: In Griechenland gibt es keine Regeln, folglich ist alles erlaubt
  • Frankreich: In Frankreich ist alles erlaubt, sofern es französisch ist
  • USA : In Übersee ist alles erlaubt, sofern es nicht brennt oder knallt

 

Neue  Trends  in  der  Sicherheitstechnik  für  Haus  und  Gewerbe

 

Die Statistik erweist es: alle zwei Minuten wird in Deutschland ein Einbruch verübt. Die Einstellung, dass bei einem selbst wohl nicht viel nachzuholen" sein mag, trägt. Der Amateur- oder Beschaffungskriminelle geht auf die Suche, ohne zu wissen, was er finden mag. So werden vor allem Wohnungen und Häuser der Mittelschicht heimgesucht, aber auch alle anderen Wohnungen sind nicht sicher.

 

Ein Drittel aller Einbrüche ereignen sich ohne Spuren einer Gewaltanwendung, weil die Eigentümer es Dritten einfach zu leicht machen, etwa durch offen stehende Fenster oder andere Einladungen an Gelegenheitstäter. 70 Prozent der Einbrüche erfolgen spontan, zum Beispiel bevorzugt während der Mittagsstunden. Täter machen sich den Alltag ihrer Umgebung und die Anonymität zunutze. Attraktiv sind Hochhauswohnungen oder schlecht gesicherte Einfamilien-häuser. Gestohlen wird, was sich problemlos mitnehmen lõsst. Nicht wie viel sich holen lässt, sondern wo es möglichst mühelos geschehen kann, ist entscheidend.

 

Im Gegensatz dazu muss es sich für den Profi lohnen. Er wägt Chancen und Risiken nüchtern ab. Geschickte Erkundigungen über Lebensgewohnheiten, Wertsachen und Absicherungen werden vorgenommen. Bei attraktiven Objekten wird oft ein enormer Aufwand im Vorfeld der Tat betrieben. Professionelles Einbruchwerkzeug steht zur Verfügung und technisches Know-how ist oft in hohem Ausmaß vorhanden, das auch ausreicht, einfache Sicherungs- und Alarmanlagen zu überwinden.

 

Durch den Kriminalitätsanstieg profitieren Anbieter von Sicherheitstechnik und Schutzdienst-leistungen. Doch zunächst einmal gilt es, die mechanische Grundabsicherung als Barriere zu optimieren. Darüber hinaus kann dann an elektronische Sicherung gedacht werden. Der gehobene private und gewerbliche Kunde wird an Qualität interessiert sein. Die früher vielfach bestandene generelle Abneigung gegen Systeme, die ohne Kabel auskommen und als störanfällig angesehen wurden oder es auch waren, ist bei dem heutigen Stand der Technik überholt. Die Entwicklung der Technik schreitet auch hier so rasant voran, dass selbst die VdS - Richtlinien des Verbandes der Schadensversicherer GmbH nicht das alleinige Orientierungs-merkmal sein muss, darf und kann. Es gelten neben den nationalen Normen auch die Europäischen (EN) Normen.

 

Es werden nicht nur Sachen entwendet. Schäden können auch durch Diebstahl von Daten, Verwüstung oder reine Sabotage verursacht werden. Zudem übernehmen moderne Sicherungssysteme auch Gefahrenmeldeaufgaben, zum Beispiel bei Wasser, Feuer oder Gas. Nach Statistiken des Gesamtverbandes der Deutschen Versicherungswirtschaft regulierten die Hausratversicherer im Jahr 2002 ca. 750.000 Brände und 490.000 Einbruchdiebstähle. Der Fachverband Sicherheitssysteme im Zentralverband Elektrotechnik-und Elektronikindustrie (ZVEI) e.V., Frankfurt/M., weist darauf hin, dass Brand oder Einbruch keine Naturereignisse sind und empfiehlt zum Beispiel Rauchwarnmelder in Haus und Wohnung und professionelle Brandmeldeanlagen im gewerblichen Bereich, sowie zusätzliche elektronische Sicherheitstechnik.

 

Risiken, Schäden und ihre Folgen für den Mittelstand

 

Das Jahrbuch 2003 der deutschen Versicherungswirtschaft weist 160 Großbrände in Unternehmen in Deutschland auf, die einen Gesamtschaden von 550 Millionen Euro, und durchschnittlich einen Schaden von ca. 3,5 Millionen Euro pro Betrieb verursacht haben. Durch Brandschutzmaßnahmen überwiegend vermeidbare Betriebsunterbrechungen führen nicht selten zum endgültigen Verlust wichtiger Anlagen, von Daten und Dokumenten und damit in Folge zum Verlust von Kunden. Moderne, automatische Brandmelde-, Lösch-, Rauch- und Wärmeabzugsanlagen können entstehende Brände vor der Ausweitung zum Großbrand wirkungsvoll bekämpfen. Spezielle technische Lösungen können in Schaltschränke normgerecht eingebaut werden und sorgen mit dem Einsatz personen- und umweltunschädlicher Gase für eine Beseitigung der Gefahr.

 

Zahlreiche Unternehmen nutzen schon die technisch machbare bessere Vorsorge. Anzahl und durchschnittlicher Schadensaufwand haben so in den vergangenen Jahren eine rückläufige Tendenz. Verschärfte Sicherheitsvorkehrungen sind zudem angesichts der auch in Europa bestehenden Terrorgefahr nicht zu unterschätzen. Wertschöpfungsketten reagieren sensibel auf Störungen jeder Art, auch bei Zulieferern. Vernünftige Vorsorge ist hier keine Dramatisierung der betrieblichen Sicherheit. Der Schutz von Leben, Eigentum und Vermögen, gar die Existenzsicherung eines Unternehmens, sollte nicht nur durch eine bedarfsgerechte betriebliche Versicherung gewährleistet sein. Schutz und Sicherung ist gerade im Mittelstand Chefsache. Dies muss bei der Gefahrenabwehr anfangen. 

 

Neue Technologien bei Alarm- und Gefahrenmeldeanlagen

 

Neue Generationen von Einbruchmeldeanlagen arbeiten mit modernster Datenbustechnik. Alle Komponenten der Anlage stehen ständig in direkter Verbindung, Informationen können ausgetauscht werden. Moderne Datenfernübertragung ermöglicht die Ferndiagnose. Ohne Verzögerung können alle Zustandsmeldungen im normalen Betriebsfall als auch im Gefahrenfall abgefragt werden.

 

Alarmanlagen sind nicht nur Gefahrenmeldeanlagen, etwa für Einbruch, Brand, Gas- oder Wasserschaden. Vielmehr bietet die Technik mit zukunftsweisenden, unkomplizierten Kommunikations- und Heimsteuerungsmöglichkeiten ein hohes Maß an Sicherheit, Bedien- komfort und Zuverlässigkeit. Drahtlose Alarmanlagen nehmen es heute, ausgestattet mit modernster, sicherer und diskreter Technik, gegenüber teuren drahtgebundenen Systemen auf.

 

Wie die Technik sich in diesem Bereich weiterentwickelt, zeigt ein Beispiel. Früher bedeuteten Haustiere für Alarmanlagen immer ein Problem. War die Anlage scharf geschaltet, lösten oft im Objekt verbliebene Tiere (manchmal gar Wachhunde) versehentlich Alarm aus. Neue Technologien bei Meldern ermöglichen es Haustieren aber, sich frei in geschützten Räumlichkeiten zu bewegen, ohne Fehlalarme auszulösen. Sie erfassen jede Bewegung und erkennen dank der ausgeklügelten Auswertungstechnologie, dass es sich hierbei um Tiere handelt. Diese Bewegungsmelder unterscheiden sich von herkömmlichen Technologien schon durch einen anderen Ansatz. Es wird kein "Ausblenden" der für Tiere üblichen Bewegungsräume als Basis dieser Tiertoleranz genutzt. Dies würde Kriechzonen für potentielle Eindringlinge bieten, die den optimalen Schutz der Räumlichkeiten vereiteln. Vielmehr wird auf modernste digitale Auswertungstechnologie gesetzt. Die Melder erfassen und bewachen das gesamte Raumvolumen. Fortschrittliche Gewichts- und Temperaturausgleichstechnologien sowie komplexe Algorithmen stellen dabei sicher, dass Alarme nicht von Tieren bis z.B. 36 kg ausgelöst werden. Selektive Erkennung (Target Specific Imaging) unterscheidet zwischen menschlichen Körpern und Haustieren.

 

Natürlich können sie auch an drahtgebundenen Anlagen betrieben werden. Integrierte geschützte Wählgeräte leiten den Alarm zur Notruf,- und Service-Leitstelle der Alarm-Zentrale weiter. Dabei erfolgt ein Datenaustausch, der durch die Wahl spezieller Techniken präzise und sicher ist.  Ferner werden durch spezielle Parameter einzelne Daten übertragen, die eine technische Alarm-vorprüfung zulassen.

 

Fachkundige Partner bei Installation, Wartung, Service und Alarmverfolgung.

 

Moderne Technik macht dem Anwender die Selbstinstallation scheinbar leicht. Doch darf nicht vergessen werden, dass Technik nicht nur normgerecht installiert und eingerichtet, sondern auch gewartet werden muss. Schon die Beratung und das Erkennen von Sicherheitsbedarf ist entscheidend. Das sollte nur geschulten Fachkräften übertragen werden. Nur sie können sicherstellen, dass Mängel rasch und zuverlässig beseitigt, oder neue Komponenten sicher implementiert und dem Bedarf angepasst werden. Sie sichern die technische Zukunftssicherheit des Systems. Aber auch bei der Alarmverfolgung sollten nur solche Unternehmen betraut werden, die neben der Zulassung nach §34a der Gewerbeordnung bedarfsgerechte Referenzen aufweisen wie die Notruf- und Service-Leitstelle der Alarm-Zentrale. Sie müssen nicht nur auf dem Stand der Technik sein, sondern eine nahtlose Verbindung zu den technischen Systemen bilden,  um ein umfassendes Sicherheitspaket zu schnüren.

 

Sicherheitsexperten, so wie die Alarm-Zentrale können, bei entsprechendem Budget,  fast jedes Anwesen oder Unternehmen quasi in eine Trutzburg verwandeln. Gelände lassen sich mit Alarmzäunen sichern, intelligente Systeme unterscheiden die Reinigungskraft vom Einbrecher. Die biometrische Sicherung scannt den Fingerabdruck  oder die Gesichtszüge der zutrittsberechtigten Personen.  Spezialfolien verwandeln Fenster in Panzerflächen.

 

Durch den technischen Fortschritt verschmelzen Sicherheits- und Automatisierungssysteme sowie die Objekt-Fernüberwachung zunehmend.  Miniatur-Kameras an den strategischen Orten in Haus oder Büro erlauben eine diskrete  und sichere Be- und Überwachung, jederzeit und von jedem beliebigen Ort per Fernübertragung, ebenso wie per Fernzugriff auch Steuerungsoptionen elektrischer Geräte verwaltet werden können.  Letztlich ist es aber immer noch das Zusammenspiel von fortschrittlicher Technik und dem menschlichen Know-how und seinen Fertigkeiten, das Sicherheit gewährleisten kann.